Kommunale Wärmeplanung
Gemeinde Uplengen schließt Kommunale Wärmeplanung ab – eine „Reise“
In der Ratssitzung am 11. Dezember 2025 wurden die abschließenden Erkenntnisse aus der Kommunalen Wärmeplanung sowohl der Politik als auch der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Bereits am 1. Oktober 2025 hat eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Präsentation der Zwischenergebnisse aus der Kommunalen Wärmeplanung für Uplengen stattgefunden.
Vorgestellt wurde der Wärmeplan durch die EWE NETZ GmbH. Die Präsentation kann unter folgendem Link abgerufen werden.
Das Ziel: klimafreundliche Wärmeversorgung bis 2040
- Wärmepumpen als wichtigste Säule der künftigen Wärmeversorgung
- Investitionssicherheit
- Wärmebedarf kann bis 2040 um rund ein Drittel sinken
Potenzial für Modernisierung und erneuerbare Energien
Die Bestandsanalyse zeigt: über 30 Prozent der Gebäude in Uplengen wurden vor 1978 errichtet – also, bevor die erste Wärmeschutzverordnung in Kraft trat. Zudem sind mehr als ein Drittel der Heizungsanlagen älter als 20 Jahre. Das bedeutet ein erhebliches Potenzial für Modernisierungen und energetische Sanierungen.
Mit rund 12.350 Einwohnerinnen und Einwohnern und einer stark dezentralen Gebäudestruktur wird der überwiegende Teil des Wärmebedarfs in Uplengen heute noch durch Gasheizungen gedeckt. Eine zentrale Herausforderung bleibt die Reduktion der CO₂-Emissionen, die durch veraltete Heizsysteme und ungedämmte Gebäude entstehen.
Welche Möglichkeiten gibt es für die Zukunft?
Die Analysen zeigen: Uplengen kann künftig einen großen Teil seines Wärmebedarfs mit erneuerbaren Energien decken – vor allem mit Wärmepumpen, Solarthermie und Biomasse. Bereits im Jahr 2040 könnten laut Zielszenario über 90 Prozent der Gebäude mit Luftwärmepumpen versorgt werden, ergänzt durch etwa fünf Prozent Erdwärmepumpen.
Was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?
Die kommunale Wärmeplanung gibt keine Vorschriften, sondern liefert Orientierung: Sie zeigt, welche Lösungen sich für welche Quartiere eignen – ob Anschluss an ein Wärmenetz oder eine individuelle Lösung mit Wärmepumpe oder Biomasseheizung.
Zahlen, Daten, Fakten
- Wärmebedarf 2025: 112 GWh pro Jahr
- Wärmebedarf 2040: 86 GWh pro Jahr (Reduktion um ca. 25 Prozent)
- Über 95 Prozent der Gebäude künftig mit Wärmepumpen beheizbar
Sämtliche Informationen zur kommunalen Wärmeplanung der Gemeinde Uplengen finden sie im folgendem Abschlussbericht.
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Gefördertes Vorhaben: Gefördert wird das Vorhaben „KSI: Erstellung eines Kommunalen Wärmeplans für die Gemeinde Uplengen“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Förderkennzeichen: 67K27556
Ansprechpartner:
Dr. Johannes Fuchs
Telefon: 04956 – 9117 52
E-Mail: johannes.fuchs@uplengen.de
Presseartikel zur Wärmeplanung:
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