Gemeinsam stark: Nachmittagsmarkt geht ab Februar wöchentlich an den Start
Uplengen-Remels Der Duft von frischen Backwaren, Gewürzen und Thüringer Bratwurst liegt in der Luft, Stimmen mischen sich, man bleibt stehen und kommt ins Gespräch – der Nachmittagsmarkt in Remels ist längst mehr als ein Ort zum Einkaufen.
Das Foto zeigt, was den Markt heute ausmacht: die Menschen dahinter. Marktbeschicker und Organisatoren stehen gemeinsam auf dem Schützenplatz. Man hat sich kennengelernt und den Markt gemeinsam weiterentwickelt.
Ab dem 5. Februar 2026 startet der Nachmittagsmarkt in eine neue Phase und findet wöchentlich statt.
Nach rund anderthalb Jahren Aufbauarbeit hat sich das Konzept etabliert. Aus einer Idee ist ein fester Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Offen, lebendig und bodenständig.
Zum Angebot gehören klassische Marktstände ebenso wie besondere Spezialitäten: Bäcker, Fisch, Nudeln, mediterrane Produkte, Wild, Käse, Gewürze und vieles mehr.
Auch ein Obst- und Gemüsestand wird ab Februar wieder Teil des Marktes sein. Neue Marktbeschicker sind willkommen, das Angebot wächst mit dem Zuspruch der Besucherinnen und Besucher.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Zusammenarbeit mit dem Schützenverein Uplengen e.V.. Infrastruktur, Getränkeangebot und die kontinuierliche Unterstützung vor Ort sorgen für Stabilität.
„Der Markt lebt vom Miteinander und von Beständigkeit“, sagt Hermann Pleis, Geschäftsführer des Schützenvereins. Ein fester Bestandteil des Marktes bleibt auch künftig der Präsentkorb, der sich zu einem echten Markenzeichen entwickelt hat und sehr beliebt ist.
Der Korb wird mit Produkten der Marktbeschicker gefüllt und auf dem Markt verlost.Mitmachen ist unkompliziert:
Beim Einkauf erhalten die Besucherinnen und Besucher Lose, die an den Marktständen ausgegeben werden.
So entsteht ein zusätzlicher Anreiz, verschiedene Stände zu besuchen, und zugleich eine besondere Wertschätzung für die Vielfalt des Angebots.
Der Präsentkorb steht damit sinnbildlich für Gemeinschaft, regionale Produkte und gelebtes Miteinander. Dass nicht jeder Markttag reibungslos verläuft, gehört dazu.
Krankheitsbedingte Ausfälle oder technische Probleme lassen sich nicht immer vermeiden. Entscheidend ist der offene Umgang damit und der gemeinsame Wille, den Markt weiterzuentwickeln.
Ein Beispiel dafür ist die neue Mitmach-Box, die ab 2026 eingeführt wird. Die Idee entstand aus einem Gespräch mit einer Marktbesucherin und wurde von Torsten Stephan von der Gemeinde Uplengen aufgegriffen.
„Der Nachmittagsmarkt soll auch Raum für Vereine, Initiativen und Menschen bieten, die sich vorstellen möchten“, so Stephan. Bürgermeister Heinz Trauernicht betont die Rolle der Bevölkerung: „Der Nachmittagsmarkt kann sich nur weiterentwickeln, wenn er von den Uplengenerinnen und Uplengenern angenommen wird. Der Zuspruch entscheidet.“
Frühe Zweifel, der Markt werde nur wenige Termine bestehen, haben sich nicht bestätigt. Der Nachmittagsmarkt ist angekommen und bereit für den nächsten Schritt.